Reaktionen
Ja zu qualitativen Wachstum. Herr Sebastian Weisenburger, Vorsitzender der Münchner Grünen, hat in seinem Blog einen kritischen Kommentar über unsere Initiative geschrieben.
Wir antworten hier auf seine Stellungnahme mit Fakten und Zahlen.
PRESSERESONANZ
Bayern2 Funk, Sendung Zeit für Bayern, 12.02.12
Leserbrief Schemel SZ 09.01.12 (Den folgenden Satz aus dem Leserbrief hat die SZ weggekürzt: Deshalb wünschen sich sehr viele Menschen, dass sich die Politiker und Planer nicht länger dem vermeintlichen Wachstumszwang unterwerfen, sondern die vorhandenen Möglichkeiten nutzen, das Siedlungswachstum im Großraum München zu bremsen)
Schluss mit dem Wachstum SZ 11.11.11
München soll nicht mehr wachsen MM 11.11.11
BÜRGERSTATEMENTS
Sehr geehrter Damen und Herren,
endlich ergreift mal jemand die Initiative und spricht das deutlich aus, was für unsere Zukunft, die Zukunft der Menschheit, unerlässlich ist: "Schluss mit dem Wachstum!" Auch wenn Ihre Forderung sich vor allem auf die Region München bezieht, sehe ich sie als einen guten Ansatz, sich generell stärker mit diesem Thema zu beschäftigen. So wie es die mitteldeutsche Landesbischöfin Ilse Junkermann auf Sitzung der EKD-Synode in Magdeburg gewagt hat, die sich in ihrer Predigt beim Auftakt-Gottesdienst mit dem Wachstumsgedanken und insbesondere mit der damit verbundenen Gier der Menschen auseinandersetzte: "Die Schuldenkrise zeigt, wie viele Länder über ihre Verhältnisse leben und dennoch auf grenzenloses Wachstum setzen - als gäbe es keine Grenzen."
Es kann nicht so weiter gehen, dass wir immer noch mehr wollen, unsere Erde ausbeuten und dabei vergessen, was wir damit anrichten. Gewiss - es ist ein noch langer Prozess, bis es gelungen ist, alle Menschen zum Umdenken zu bewegen, aber jeder noch so kleine Ansatz ist wichtig. Deshalb begrüße ich Ihre Initiative. Vielleicht ist es möglich, dieses Anti-Wachstums-Ziel zu erreichen, bevor der Druck so groß geworden ist, dass es keinen anderen Weg mehr gibt.
Mit freundlichen Grüßen
Henno Heintz
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei uns in Laim schlägt das Problem nämlich auch mit voller Härte zu, und durch die Nachverdichtungswut droht hier, wie auch in anderen Vierteln, der Gartenstadtcharakter immer mehr zu verschwinden.
Aktuelles Beispiel ist der geplante Abriß einer alten Villa, bei der das Grundstück fast komplett zugebaut werden soll. Dem Vorhaben sollen neben anderen alten Bäumen auch drei über 100 Jahre alte Eiben zum Opfer fallen. Die Villa steht direkt gegenüber einem geschützten Theodor Fischer-Ensemble, und der geplante Neubau paßt unseres Erachtens nun wirklich nicht dorthin, ganz zu schweigen vom zu erwartenden Verkehrsaufkommen.
Wir haben dazu auch eine Petitionsseite http://petitionen24.com/villahelmpertstrasse aufgesetzt, unter Meldungen können Sie noch mehr nachlesen.
Von Seiten des Bezirksausschusses bekommen wir viel Unterstützung, der Stadt scheint es aber egal zu sein, bei denen gilt: Baurecht vor Baumrecht. Wir haben bereits eine Stellungnahme eines Sachverständigen eingeholt, die wir an die Untere Naturschutzbehörde weiterleiten werden. Wir sind inzwischen mit der Aktionsgruppe Untergiesing sowie einigen Leuten aus Harlaching und der Lerchenau vernetzt. Ich denke es ist wichtig, daß sich möglichst viele Leute München-weit zusammentun, um hier möglichst breite Unterstützung zu erhalten. Dazu sollten wir auch gegenseitig auf unsere Netzauftritte verweisen.
Mit freundlichen Grüßen
Carsten Trinitis
Pressekonferenz
Termin: Donnerstag, 10. November, 11. Uhr, Ratskeller München
(Marienplatz, Eingang neben Rathaus-Haupteingang, Raum Ludwig I)
Der Aufruf „Grünflächen sind keine Baulandreserven“ und ihren Internetauftritt wurd vorgestellt.
Es sprachen: Dr. Hans-Joachim Schemel (Stadtplaner, Initiator der Iniative „Grünflächen sind keine Baulandreserven),
Dr. Irene Frey-Mann (1. Vorsitzende LBV München) Einleitung / Moderation: Claus Obermeier (Vorstand der Gregor Louisoder Umweltstiftung)
Weitere Vertreterinnen und Vertreter der unterstützenden Verbände und Organisationen waren zur Diskussion anwesend.
Ansprechpartner für inhaltliche Rückfragen:
Dr. Hans-Joachim Schemel
SchemelHJ@aol.com
